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Kinderkliniken linkes Neckarufer

Am 1. Juli 1860 eröffnete Theodor von Dusch, der Direktor der Medizinischen Poliklinik, eine private Kinderheilanstalt.

Das kleine Hospital war zunächst in einer Mietwohnung in der Bergheimer Straße 24 untergebracht und bestand aus 2 Zimmern mit 7 Betten. 1864 übernahm die Großherzogin Luise von Baden die Schirmherrschaft, und die Kinderklinik erhielt den Namen „Luisenheilanstalt“. 1867 wurde ein eigenes Haus in der Bunsenstraße 4 bezogen, welches Platz für 21 Betten bot.

Der erste Klinikbau, der den Bedürfnissen der Pädiatrie Rechnung trug, wurde 1885 eröffnet. „Die Anstalt verfügt über 44 Krankenbetten für Kinder, wovon 33 in den Krankensälen, die übrigen in den einzelnen Separat- und Privatzimmern aufgestellt sind“ (von Dusch). Das Anwesen in der Luisenstraße 5 erfuhr im Laufe der Zeit Erweiterungen durch ein Infektionshaus mit 36 Betten, ein Säuglings- und Milchküchengebäude mit 16 Betten und ein Ambulanzgebäude, so dass die Kinderklinik mit fast 200 Betten 1919 die größte in Deutschland war. Hier verblieb sie bis 1965.