Einrichtungen

Ambulanz für Bewegungsstörung

Gehört zu Neurologie und Poliklinik

Spezialambulanz

Kontakt
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg
Anfahrt


06221 56-7510

Öffnungszeiten
Mo – Fr 08:00 – 16:00  
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Wichtige Informationen

In der Ambulanz für Bewegungsstörungen werden Patienten mit Morbus Parkinson, atypischen Parkinson-Syndromen (Multisystematrophie, Progressive supranukleäre Blickparese, Korticobasale Degeneration), Tremor-Syndromen, Dystonien, Gangstörungen (z.B. vaskulär, Normaldruckhydrocephalus), Myoklonus, Tic-Störungen, Chorea, Ataxie und hereditäre spastische Spinalparalyse diagnostisch und therapeutisch betreut. Dabei bieten wir ein umfassendes diagnostisches Spektrum, inklusive Elektrophysiologie und Tremoranalyse an.

Sprechstunde für Tiefenhirnstimulation (Operative Therapie von Bewegungsstörungen)

In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie sind Schwerpunkte dieser Sprechstunde die Indikationsstellung zu einer Tiefenhirnstimulation und die Nachbetreuung von Patienten mit einem bereits implantierten Tiefenhirnstimulator. Die Tiefenhirnstimulation hat sich in den letzten Jahren zu einer bedeutenden Behandlungsoption in der Therapie vom Morbus Parkinson, dem essentiellen Tremor und von Dystonien (z.B. Torticollis) entwickelt. Je nach Art der Erkrankung wird ein spezieller Zielpunkt im Gehirn ausgewählt, wobei in jeder Hirnhälfte jeweils eine dünne Elektrode implantiert wird. Diese werden mit einer Kabelverlängerung unter der Haut mit einem batteriebetriebenen Impulsgeber verbunden. Eine kontinuierliche Stimulation der verschiedenen Hirnbereiche blockiert Signale, die typische behindernde Krankheitssymptome, wie zum Beispiel Zittern beim M. Parkinson, auslösen.

Wahlleistungspatienten bitten wir, sich über die Neurologische Privatambulanz an uns zu wenden.

Gut zu wissen

Sie helfen uns sehr, Ihre Behandlung zu optimieren, wenn Sie uns zu einer ambulanten Vorstellung bzw. einer geplanten stationären Aufnahme folgende Unterlagen mitbringen (sofern vorliegend):

  • CT/MRT-Aufnahmen (möglichst auf CD und NICHT auf Papier)
  • Arztberichte
  • Überweisungs-/Einweisungsschein des laufenden Quartals
  • Medikamentenplan (bei seltenen Präparaten auch die Medikamente selbst)