Stieldrehung eines Eierstocks

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Definition der Erkrankung

Bei einer Stieldrehung des Eierstocks dreht sich der Eierstock um seine eigene Achse und kann dadurch die Gefäße abklemmen, die ihn versorgen. Dies ist ein äußerst schmerzhaftes Ereignis und stellt einen akuten Notfall dar.

Weitere Informationen

Ursachen

Ursache ist in der Regel die deutliche Vergrößerung des Eierstocks, zum Beispiel durch eine oder mehrere Zysten.

Diagnose

Der Verdacht auf eine Stieldrehung des Eierstocks kann meistens durch eine körperliche Untersuchung und mittels Ultraschall gestellt werden. Im Verdachtsfall kann eine sichere Diagnose nur durch eine Operation, i.d.R. per Bauchspiegelung, gestellt werden.

Krankheitsverlauf

Wird eine Stieldrehung des Ovars nicht behandelt, besteht die Gefahr, dass der Eierstock abstirbt.

Ablauf der Behandlung

Die Therapie bei einer Stieldrehung ist immer eine Operation, in den meisten Fällen per Bauchspiegelung. In der Operation wird der Eierstock wieder zurück gedreht und sollten Zysten als Ursache der Drehung gefunden werden, werden diese entfernt. In der Regel erholt sich der Eierstock wieder gut und es ist mit keinen weiteren Folgen zu rechnen.

Ambulanzen

Spezialisten

  • Dr. med. Christine Dinkic

    AG-CPC- Kolposkopiediplom


  • Dr. med. Janina Brucker

    AG-CPC- Kolposkopiediplom, DKG und AG-CPC zertifizierte Dysplasiesprechstunde


  • OÄ Dr. med. Dagmar Leucht

    Schwerpunkt

    Operative Gynäkologie