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Ambulanter Aufenthalt

Terminvereinbarung

Eine ambulante Behandlung in einer der zahlreichen Ambulanzen des Universitätsklinikums Heidelberg ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Eine Terminvereinbarung erfolgt entweder direkt über Ihren Hausarzt oder per Kontaktaufnahme mit der Ambulanz. Bitte nutzen Sie hierzu unsere Suchfunktion. Alternativ können Sie sich auch durch unsere Telefonzentrale verbinden lassen.

Tipp

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist über mehrere Standorte in Heidelberg verteilt. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrer Anreise genau, in welche Klinik Sie müssen und wo Sie parken können. Aufgrund des Verkehrsaufkommens  gibt es insbesondere im Neuenheimer Feld immer wieder größere Staus. Bitte planen Sie also etwas mehr Zeit ein, damit Sie Ihren Termin pünktlich einhalten können.

Was Sie mitbringen müssen

  • Bei der ersten Vorstellung im Quartal Ihre Krankenversichertenkarte und einen Überweisungsschein, ausgestellt von Ihrem Hausarzt oder Facharzt.
  • Relevante medizinische Untersuchungsbefunde – insbesondere Laborbefunde und fachärztliche Befunde – die Sie ebenfalls bei Ihrem Hausarzt und/oder niedergelassenen Facharzt erhalten.
  • Übersicht über die Medikamente, die Sie einnehmen.

Wartezeiten

Wir bemühen uns, bei Ihrem Besuch Wartezeiten zu vermeiden. Da es an einem Universitätsklinikum aber jederzeit zu nicht planbaren Ereignissen (Notfälle, Versorgung stationärer Patienten etc.) kommen kann und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein vielfältiges Aufgabengebiet haben, lassen sich Wartezeiten nicht immer vermeiden. Wir möchten Sie daher um Verständnis bitten, wenn trotz Termin Wartezeiten entstehen.

Ambulantes Operieren

Morgens in die Klinik, abends im eigenen Bett schlafen: Ein chirurgischer Eingriff ist heute nicht mehr zwangsläufig mit einem stationären Krankenhausaufenthalt verbunden. Denn neue Operationstechniken, moderne Narkoseverfahren und Medikamente verringern das Risiko von Nachblutungen und Komplikationen und wirken weniger belastend auf den menschlichen Körper. Bei der ambulanten Operation finden OP-Aufklärung, Narkoseaufklärung und Blutentnahme meist einige Tage im Vorfeld statt, da Sie am OP-Tag von zu Hause direkt in die Klinik kommen.

Achtung

Bitte beachten Sie auf jeden Fall die Verhaltensregeln, die man Ihnen im Vorfeld mitgeteilt hat, insbesondere bezgl. Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme und Medikamenteneinnahme.  Dies gilt insbesondere für gerinnungshemmende Medikamente (z. B. Aspirin, Marcumar) und für Medikamente gegen Diabetes, die Sie in Tablettenform einnehmen (z.B. Glucophage).

Nach der OP kommen Sie nach einer Zeit im Aufwachraum noch für einige Stunden zur Überwachung in ein Patientenzimmer. Dort kontrolliert das Pflegepersonal Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung etc. und Sie erhalten je nach Bedarf Medikamente gegen Schmerzen. Nach einem abschließenden Gespräch mit einem an der Operation beteiligten Arzt und einem Narkosearzt dürfen Sie das Klinikum in Begleitung eines Angehörigen  verlassen. Sollte der Arztbrief noch nicht fertig sein, erhalten Sie einen vorläufigen Arzt- oder Kurzbrief, den Sie Ihrem Hausarzt vorlegen sollten.

Tipp

Bitte beachten Sie auf jeden Fall die Ratschläge der Ärzte und Pflegekräfte, wie Sie sich in den kommenden Tagen zu verhalten haben. Überlegen bzw. notieren Sie sich bereits vor dem abschließenden Gespräch Fragen, die Sie an den Arzt richten möchten (z.B. Was mache ich bei Schmerzen? Wann darf ich wieder duschen? Und wann wieder Sport treiben? Wann soll ich zur Kontrolluntersuchung kommen? usw.).

Abrechnung

Für gesetzlich Versicherte rechnen wir ambulante Leistungen direkt mit der Krankenkasse ab, soweit eine vertragliche Vereinbarung dazu besteht. Darüber hinaus gehende ambulante Leistungen (grundsätzlich, wenn keine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse besteht) werden nach Haustarif, im Regel-Tarifwerk DKG-NT berechnet.

Wahlärztliche ambulante Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) liquidiert.