Universitätsklinikum Heidelberg

Laparoskopische Gallenblasen-Entfernung

Allgemeine Informationen Erkrankungen

Erklärung

Was geschieht während der Operation?

Die Gallenblase wird mithilfe einer Videokamera über 3 bis 4 kleine Punktionskanäle in der Bauchwand ohne einen großen Bauchschnitt entfernt.

Wann ist diese Operation notwendig?

Die Entfernung der Gallenblase ist dann nötig, wenn Gallensteine (Cholezystolithiasis) Beschwerden machen (wie wiederkehrende Schmerzen, Entzündung der Gallenblase etc.). Bei Tumorerkrankungen kann die laparoskopische Methode nicht angewandt werden. Ebenso nicht bei vorausgegangenen Operationen am Bauch. Der Vorteil einer laparoskopischen Gallenblasen-Entfernung liegt in einer kleineren Wunde. Auch ist meist eine frühere Entlassung aus dem Krankenhaus möglich.

Welche Voruntersuchungen sind notwendig?

Neben den üblichen Voruntersuchungen (EKG, Röntgenaufnahme der Lunge) ist auch eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauches, eine Laboruntersuchung des Blutes, evtl. eine Röntgendarstellung der Gallenwege mit Kontrastmittel (sog. ERCP), selten auch eine Schnittbilddarstellung (Computer- oder Kernspintomografie) notwendig.

Welche Nachuntersuchungen sind notwendig?

Nach der Operation muss bei komplikationslosem Verlauf lediglich eine Laboruntersuchung des Blutes erfolgen.

Welche Nachsorge muss durchgeführt werden?

Eine Nachsorge muss nur bei bösartigen Tumoren der Gallenblase durchgeführt werden: Ultraschall, Blutuntersuchungen, Schnittbilddiagnostik (Computer- oder Kernspintomografie), Röntgenaufnahme der Lunge.

Gallenblase
Gallenblasenkarzinom

Ein Gallenblasenkarzinom ist ein seltener Tumor, der mit einer Inzidenz von 2.5 pro 100.000 Personen auftritt.

Gallenblase
Gallenblasensteine

Die Entzündung der Gallenblase aufgrund eines bestehenden Gallensteinleidens ist eine der häufigsten Erkrankungen, welches den Patienten zum Chirurgen führt. Das Krankheitsbild äußert sich durch...