Definition der Erkrankung
Eine Infektion mit Herpesviren kann im Genitalbereich zu einem sehr schmerzhaften Ausschlag, dem Herpes genitalis, führen. Bei einer Erstinfektion kann es auch zu Fieber und Schwellung der Leistenlymphknoten kommen. Beim Herpes genitalis handelt es sich um eine sogenannte „STD“ (Sexual Transmitted Disease, „Geschlechtskrankheit“), da sie durch Geschlechtsverkehr übertragen wir.
Symptome
Plötzlich auftretender schmerzhafter Ausschlag mit Ausbildung von Bläschen im Genitalbereich.
Ursachen
Infektion mit Herpesviren (Herpes simplex Virus 1 und 2)
Diagnose
Typischerweise treten, wie beim Lippenherpes, Bläschen auf, die im Verlauf platzen und eine Kruste bilden. Die Diagnose wird im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung gestellt, zusätzlich können vom Wundgrund Abstriche zum Virusnachweis entnommen werden. Häufig können die Viren jedoch nicht mehr nachgewiesen werden.
Krankheitsverlauf
Der Herpes genitalis heilt innerhalb weniger Tage ab. Es kann zu Reaktivierung der Infektion kommen.
Ablauf der Behandlung
Es kommen, wie beim Lippenherpes, virustatische Therapien zum Einsatz, die entweder oral (in Tablettenform,) oder intravenös verabreicht werden können. Zudem ist die Einnahme von Schmerzmitteln sinnvoll.
Nachsorge
Keine regelhafte Nachsorge nötig.
Öffnungszeiten
| Mo – Do | 08:00 – 16:30 |
| Fr | 08:00 – 15:00 |