Herpes genitalis

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Definition der Erkrankung

Eine Infektion mit Herpesviren kann im Genitalbereich zu einem sehr schmerzhaften Ausschlag, dem Herpes genitalis, führen. Bei einer Erstinfektion kann es auch zu Fieber und Schwellung der Leistenlymphknoten kommen. Beim Herpes genitalis handelt es sich um eine sogenannte „STD“ (Sexual Transmitted Disease, „Geschlechtskrankheit“), da sie durch Geschlechtsverkehr übertragen wir.

Weitere Informationen

Symptome

Plötzlich auftretender schmerzhafter Ausschlag mit Ausbildung von Bläschen im Genitalbereich.

Ursachen

Infektion mit Herpesviren (Herpes simplex Virus 1 und 2)

Diagnose

Typischerweise treten, wie beim Lippenherpes, Bläschen auf, die im Verlauf platzen und eine Kruste bilden. Die Diagnose wird im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung gestellt, zusätzlich können vom Wundgrund Abstriche zum Virusnachweis entnommen werden. Häufig können die Viren jedoch nicht mehr nachgewiesen werden.

Krankheitsverlauf

Der Herpes genitalis heilt innerhalb weniger Tage ab. Es kann zu Reaktivierung der Infektion kommen.

Ablauf der Behandlung

Es kommen, wie beim Lippenherpes, virustatische Therapien zum Einsatz, die entweder oral (in Tablettenform,) oder intravenös verabreicht werden können. Zudem ist die Einnahme von Schmerzmitteln sinnvoll.

Nachsorge

Keine regelhafte Nachsorge nötig.

Ambulanzen

Spezialisten

  • Dr. med. Christine Dinkic

    AG-CPC- Kolposkopiediplom


  • Dr. med. Janina Brucker

    AG-CPC- Kolposkopiediplom, DKG und AG-CPC zertifizierte Dysplasiesprechstunde