Restriktive Cardiomyopathie

Institut für Cardiomyopathien Heidelberg Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie Cardiomyopathie

Definition der Erkrankung

Diese Erkrankung präsentiert sich häufig zuerst mit Atembeschwerden und einer Abnahme der Belastbarkeit. Mit Fortschreiten der Erkrankung beobachtet man Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme),  im Bauchraum (Aszites) oder in der Lunge. Patienten leiden außerdem unter Herzstolpern, zunehmender Müdigkeit, Schwindel bei Belastung und Bewusstlosigkeit. Selten kommt es zu thorakalen Schmerzen und Druckgefühl bei Belastung.

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Ursachen

Für die Entwicklung einer restriktiven Cardiomyopathie (Kardiomyopathie) kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Häufig ist die genaue Ursache dieser Erkrankung nicht sicher zu identifizieren. In manchen Fällen beobachtet man eine familiäre Häufung, bei der man von einer genetischen Ursache ausgehen kann. In anderen Fällen tritt eine restriktive Cardiomyopathie im Rahmen von Systemerkrankungen, wie z.B. Amyloidose, Sarkoidose oder Sklerodermie auf.

Diagnose

Die Diagnosestellung ist im Anfangsstadium der Erkrankung oft erschwert. Die körperliche Untersuchung gibt Hinweise auf eine kardiale Ursache der Beschwerden. Die Patienten erhalten eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) zur weiteren Abklärung. Herzmarker im Blut sind bei schwerer kardialer Beteiligung häufig deutlich erhöht. Um die Ursache der Beschwerden weiter zu erforschen, kann eine kardiale MRT-Untersuchung oder eine Herzkatheteruntersuchung indiziert sein.

Spezialisten

  • Dr. med. Fabian aus dem Siepen


  • Dr. med. Ali Nimer Amr


  • Prof. Dr. med. Benjamin Meder