1. Vorbeugung und kieferorthopädische Behandlung im frühen Kindesalter (ca. 6.-8. Lebensjahr)

Poliklinik für Kieferorthopädie

Erklärung

Eine Frühbehandlung im Milchgebiss/frühen Wechselgebiss erfolgt, um die Entstehung von ausgeprägten Anomalien und ihre Übertragung ins bleibende Gebiss zu verhindern oder eine ungünstige Entwicklung abzuschwächen. Hierzu gehören Zahnstellungs- und Kieferanomalien, wie zum Beispiel der Kreuzbiss, der offene Biss, der sogenannte Distalbiss (starke Unterkieferrücklage) oder die sogenannte Progenie (Unterkiefervorlage bzw. Oberkieferrücklage). Auch kann ein vorzeitiger Milchzahnverlust zu unerwünschten Zahnwanderungen führen, ebenso wie bestehende Lutschgewohnheiten, eine Zungenfehlfunktion oder auch eine falsche Zungenruhelage. Der beste Behandlungszeitpunkt muss immer individuell für den jeweiligen Patienten festgelegt werden, was wir mit Ihnen im Rahmen der kieferorthopädischen Erstberatung besprechen. In diesem Alter wird vorwiegend mit einer herausnehmbaren Zahnspange behandelt.