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„An meinen Erfahrungen bin ich gewachsen“

Lena Delert, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Chirurgische Klinik

Sie zählt zu den meist gesuchten Fachkräften des Landes: Lena Delert ist Pflegeexpertin und arbeitet seit 2013 als Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Ihr Job ist nicht immer einfach, aber eine Herausforderung, die die junge Frau gerne annimmt. Dank ihres Engagements, ihrer positiven Haltung und der Unterstützung ihrer Teamkollegen auf Station hat Lena Delert gelernt, auch schwierigen Situationen im Joballtag selbstbewusst und offen zu begegnen – und daran zu wachsen.

Von dieser positiven Haltung können sich nicht nur ihre Patienten überzeugen, denn gemeinsam mit drei weiteren Kollegen repräsentiert die 24-Jährige die Pflegekampagne des Universitätsklinikums Heidelberg mit dem Slogan „Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561.“

Im Interview spricht die Gesundheits- und Krankenpflegerin über ihren Beruf und darüber, warum Sie zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft blickt.

Frau Delert, was gefällt Ihnen besonders an ihrem Beruf und was macht ihn so besonders?

„Ich liebe meine Arbeit auf der auf der Allgemeinpflegestation in der Chirurgie. Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, das gibt mir positive Energie. Natürlich kann es auch mal sehr stressig werden, aber das gehört eben dazu.“

Die Arbeit mit kranken Menschen ist sicherlich nicht immer einfach?

„Dafür sind die Patienten umso dankbarer und wissen unseren Einsatz wirklich zu schätzen. Das liegt vor allem daran, dass Pflege eine sehr persönliche Erfahrung ist. Jeder Patient hat seine eigene Geschichte, Träume, Ängste und Hoffnungen. Da braucht man ein offenes Herz und einen starken Rücken.“

  • Der tägliche Umgang mit Patienten hat mich fachlich und menschlich wachsen lassen. Von diesen Erfahrungen profitiere ich täglich auf der Arbeit und sie haben meine persönliche Art zu pflegen geprägt.

    Lena Delert, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Wie haben Sie gelernt, mit emotional belastenden Situationen umzugehen?

„Während meiner Onkologie-Weiterbildung war ich auch im Palliativbereich im Einsatz. Das war eine wichtige Erfahrung, denn ich wollte mehr über den würdevollen Umgang mit sterbenden Patienten und die pflegerischen und medizinischen Konzepte auf diesen Stationen lernen.“

Inwiefern unterscheidet sich die palliative Pflege vom „normalen“ Stationsalltag?

„In der palliativen Pflege spielen lange Gespräche eine große Rolle. Dafür bekommt man in diesem Bereich aber auch die Zeit. Auf diese Weise erfährt man viel von den Patienten, vom Leben und über sich selbst. Das war für mich wirklich sehr bereichernd. Natürlich gibt es auch traurige Phasen, aber wir haben auch viel miteinander gelacht.“

Würden Sie diesen beruflichen Weg noch einmal so einschlagen?

„Ja, denn die Mischung aus Herausforderung und Chance macht für mich das Besondere aus. Der tägliche Umgang mit Patienten hat mich fachlich und menschlich wachsen lassen. Von diesen Erfahrungen profitiere ich täglich auf der Arbeit und sie haben meine persönliche Art zu pflegen geprägt.“

Pflege am UKHD

Mit uns arbeitest Du in einer der modernsten Kliniken Europas

Das Universitätsklinikum Heidelberg gehört zu den größten und renommiertesten medizinischen Zentren Deutschlands. Die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen in Europa. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiter. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.200 Betten werden jährlich rund 118.000 Patienten voll- bzw. teilstationär sowie rund 1.000.000 Patienten ambulant behandelt.

Worauf wir uns besonders freuen

2019 wird die neue Chirurgische Universitätsklinik in Heidelberg fertiggestellt. Das Gebäude setzt Maßstäbe – insbesondere, was die Medizintechnik und die Infrastruktur anbelangt. Gleichzeitig wird die Kapazität in der Intensivmedizin auf fast 100 Betten erweitert.

Darüber hinaus investieren wir unter anderem in ein neues interdisziplinäres Herzzentrum und in Projekte aus den Bereichen Kinderheilkunde, Krebsforschung und psychosoziale Medizin.

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Was uns noch fehlt sind Menschen wie Lena: Pflegende mit Herz, Engagement und Fachwissen.

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