Elektrophysiologische Untersuchung
Erklärung
Die elektrophysiologische Untersuchung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem die elektrischen Eigenschaften des Herzens untersucht werden. Zu diesem Zweck führt man elektrisch leitende Katheter über einen Zugang in der Leiste in das Herz vor. Mit Hilfe moderner Computerverfahren können dann elektrische Stimulationen und Messungen durchgeführt werden. Die elektrophysiologische Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob die elektrischen Eigenschaften des Herzens intakt sind und ob das Herz zu langsamen oder schnellen Herzrhythmusstörungen neigt.
Herzrhythmusstörungen der Herzkammern können in Form einzelner Schläge (Extrasystolie) oder in Form von anhaltendem Herzrasen (ventrikuläre Tachykardie) auftreten. Ventrikuläre Tachykardien können...
Supraventrikuläre Tachykardien sind eine häufige Ursache schneller Herzrhythmusstörungen. Die Ursprungsorte liegen hierbei im Bereich der Vorhöfe oder im Übergangsbereich zwischen Vorhöfen und...
Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Nach aktuellen Schätzungen sind in Deutschland etwa ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Vorhofflimmern ist durch eine schnelle,...


