30.04.2026
Unter der Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der University of California, San Francisco (USA), hat ein internationales Forschungsteam ein neues Verfahren zur Diagnose von Lungentuberkulose untersucht. Damit können Tuberkulose-Bakterien unabhängig von Laboren, in kürzerer Zeit als bisher und über einen einfachen Abstrich nachgewiesen werden. Für ihre Studie setzten die Forschenden das Verfahren bei Patientinnen und Patienten in sieben Ländern mit hoher Tuberkulose-Belastung ein und zeigten: Der Nachweis ist diagnostisch genau und kann auch von ungeschultem Personal durchgeführt werden. Die Ergebnisse, aktuell im „New England Journal of Medicine“ erschienen, trugen maßgeblich dazu bei, dass die Weltgesundheitsorganisation den weltweiten Einsatz des Diagnoseverfahrens bereits empfohlen hat.













