Herzlich Willkommen auf der Seite der Abteilung Molekulare Kardiologie und Epigenetik

 

Herzlich willkommen auf unseren Internetseiten. Am 1. November 2015 ist aus der Sektion Kardiale Epigenetik der Inneren Medizin III (Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie; Prof. Katus) die neue Forschungsabteilung Molekulare Kardiologie und Epigenetik hervorgegangen.

Unser Ziel

 

Als Forschungsabteilung verfolgen wir das Ziel, die molekularen Ursachen von Herzerkrankungen zu verstehen und aus diesen Erkenntnissen neue diagnostische und therapeutische Prinzipien abzuleiten. Durch die Ansiedlung unserer Abteilung im Zentrum für Innere Medizin und durch enge Kooperationen mit den Kliniken haben wir immer im Auge, dass unsere Forschungsergebnisse dem medizinischen Fortschritt und in Zukunft dem Patienten dienen. Dies soll unter anderem dadurch gewährleistet werden, dass Ärzte aus den Kliniken der Inneren Medizin in den Laboratorien unserer Abteilung mitarbeiten und ihre Erfahrungen im Umgang mit den Erkrankungen ihrer Patienten in grundlagenwissenschaftliche und krankheitsrelevante Fragestellungen einfliessen lassen. 

 

Unser Team aus Medizinern, Biologen, technischen Assistenten und Doktoranden nutzt molekularbiologische, biochemische und zellbiologische Methoden und kombiniert diese mit Modellen für Herzerkrankungen und häufigen kardiovaskulären Komorbiditäten. In unserem Fokus steht die Interaktion von Umweltfaktoren und von mit Herzerkrankungen assoziierten Erkrankungen (Komorbiditäten) mit dem Erbgut von Herzmuskelzellen. Chemische Veränderungen an der DNA oder an Histonen - das sind Proteine, die im direkten Kontakt mit der DNA stehen - können Gene an- oder abschalten. Hierfür sind bestimmte Enzyme oder Katalysatoren verantwortlich – sogenannte Chromatin-Modifizierende oder epigenetische Enzyme - wie zum Beispiel Histon Deacetylasen oder Histon Methyltransferasen. Die regulatorischen Vorgänge und Signalereignisse, die an diesen Enzymen stattfinden, sehen wir als das molekulare Korrelat für Genom-Umwelt-Interaktionen an und spiegeln unser Verständnis der "Epigenetik" - der beeinflussbaren Prozesse am Erbgut - wider. Wir glauben, dass ein tieferes molekulares Verständnis dieser epigenetischen Prozesse zu innovativen diagnostischen und therapeutischen Prinzipien führen kann, mit denen es gelingt, die Aktivität von Herzerkrankungen verursachenden und beschleunigenden Genen nicht nur zu erfassen, sondern auch zu beeinflussen.

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Director

Prof. Dr. med. Johannes Backs

University Hospital Heidelberg

Department Molecular Cardiology and Epigenetics

Analysezentrum III

Im Neuenheimer Feld 669, Room 02.318

69120 Heidelberg

Tel: +49-6221-567991

Fax: +49-6221-565573