Einrichtungen

Tageszentrum (TAZ)

Gehört zu Zentrum für Psychosoziale Medizin

Tagesklinik

Kontakt
Blumenstr. 8
69115 Heidelberg
Anfahrt

06221 56-6914

Leitung

Portrait von Simone  Fischer
Simone Fischer



STEP. Spatzen und TAZ


Portrait von Dr. med. Ines Al-Ameery-Brosche
Dr. med. Ines Al-Ameery-Brosche



Personen

Portrait von Dr. med. Caroline Bleyel
Dr. med. Caroline Bleyel


Assistenzärztin Tageszentrum (TAZ)


Portrait von Susanne Bolter
Susanne Bolter


staatl. anerkannte Erzieherin
Tageszentrum

Janna Dierolf



Portrait von Sabrina  Fried
Sabrina Fried



Julia Krämer



Portrait von Tom Nitz
Tom Nitz


Tageszentrum

Allgemeine Informationen

Im Tageszentrum (TAZ) werden Kinder und Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren tagesklinisch behandelt, verbringen also Abende und Wochenenden zu Hause. Eine tagesklinische Behandlung bringt den Vorteil mit sich, dass der Patient in seiner vertrauten Umgebung belassen wird, aktuelle soziale Bindungen und Beziehungen zu den Eltern und zum Freundeskreis weiter pflegen kann und sich mit Konflikten und Problemen dort auseinandersetzen kann, wo sie auftreten.

Wer wird aufgenommen?

Jugendliche mit einer Indikation für eine teilstationäre Psychotherapie und/oder Diagnostik bei Störungen aus dem gesamten Spektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wobei der Ausprägungsgrad und nicht die Art der Störung maßgebend sind.

Behandlungs- und Betreuungskonzept

Grundlage der individuell zugeschnittenen, beziehungsorientierten Therapie ist ein multimodales kinder- und jugendpsychiatrisches Konzept mit psychodynamischen, verhaltens- und familientherapeutischen Elementen. Verhaltenstherapeutische Module werden störungsspezifisch eingesetzt.

Zentrales Prinzip ist die Ressourcen- und Lösungsorientierung, die bestehende Probleme des Patienten in engem Zusammenhang sieht zu seinem Entwicklungsstand, den anstehenden Entwicklungsaufgaben, seinen Fähigkeiten und Stärken des Patienten und seiner Familie.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns wesentlicher Bestandteil der Therapie. Eine Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung der schon vorhandenen familiären Kompetenzen sind zentrale Ziele.
Unser Zugang zum Patienten ist beziehungsorientiert. Wesentliches Element ist hierbei die Bezugspflege, d. h. jeder Patient hat neben seinem persönlichen Therapeuten (Arzt/Ärztin oder PsychologIn) einen primären Ansprechpartner im Pflege- und Erziehungsteam, der für den Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung zuständig ist.

Behandlungs- und Betreuungsbausteine

Es werden folgende Behandlungs- und Betreuungsbausteine angeboten, die zu einem individuellen Therapieplan für den Patienten zusammengestellt werden:

  • Einzel-Psychotherapie (psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch, supportiv, systemisch).
  • Eltern- und Familiengespräche (Beratung und Elterncoaching, Videofeedback, Bindungsförderung, Perspektivplanung, Familientherapie).
  • Schulische Betreuung durch Klinikschule; Beratung von Kind/Jugendlichen und Eltern in schulischen und beruflichen Fragen.
  • Ggf. enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und örtlichen Jugendhilfeeinrichtungen.
  • Fachtherapien wie Ergotherapie, körperorientierte Einzeltherapie, Heilpädagogik.
  • Diverse Gruppenangebote, z. B. Soziales Kompetenztraining, Kreativgruppen, Pädagogische Gruppen, Mal-, Sport-, Koch- und Musikgruppe, Eltern-Kindgruppe (in Zusammenarbeit mit der Ambulanz).
  • Milieutherapie und Entwicklungsförderung.
  • Einzelaktivitäten: Töpfern, Malen, Außenaktivitäten wie Stadtgänge, Schwimmbad- und Museumsbesuche, Wanderungen etc.
  • Kreativ- und Erlebnispädagogische Projekte: Klettern, Paddeln, Kochen etc.