01.09.2021…

Psychotherapeutische Hochschulambulanz für Individuen, Paare & Familien

am Institut für Medizinische Psychologie

In der Ambulanz des Instituts für Medizinische Psychologie arbeiten Psychotherapeut*innen unterschiedlicher therapeutischer Richtungen gemeinsam im Team. Wir bieten ambulante Psychotherapie in den Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Analytische Psychotherapie und Systemische Psychotherapie im Rahmen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung an.

Leiterin der psychotherapeutischen Hochschulambulanz am Institut für Medizinische Psychologie ist Dr. sc. hum. Dipl.-Psych. Corina Aguilar-Raab. Stellvertretende Leiterin ist Dr. phil. M. Sc. Psych. Julia Huber.

Kontakt

Sie erreichen uns unter
der Telefonnummer 06221 56-8149 oder
per E-Mail Ambulanz.Medpsych(at)med.uni-heidelberg.de

Wen behandeln wir?

Wir behandeln Personen mit einer psychischen Erkrankung sowie Personen, die aufgrund einer körperlichen Erkrankung psychisch stark belastet sind.

Unser Angebot richtet sich auch an Patient*innen in der Zeit nach einem stationären Aufenthalt im Universitätsklinikum Heidelberg, wenn eine ambulante psychotherapeutische Weiterbehandlung andernorts nicht rechtzeitig begonnen oder bei der Erkrankung nicht angeboten werden kann.

Wie behandeln wir?

Auch in belastenden Lebenssituationen verfügen Menschen über psychische, körperliche und soziale Widerstandskräfte, die wir in der Therapie und Beratung nutzen wollen. Deshalb widmen wir uns in unseren Gesprächen neben einer sorgfältigen Analyse der Schwierigkeiten und Probleme dem Suchen ganz individueller Lösungsmöglichkeiten. Die Behandlung erfolgt unter Berücksichtigung der Lebenssituation und -geschichte der/des Patientin*en und bei Bedarf und wann immer möglich unter Einbezug des persönlichen sozialen Umfeldes. Wir bieten psychotherapeutische Gespräche im Einzel- und Mehrpersonensetting mit Partner*innen, Familienangehörigen und Bezugspersonen an.

Warum Therapie mit Einbezug des nahen sozialen Umfeldes?

Häufig sind durch die Erkrankung einer Person auch die/der Partner*in oder andere Familienmitglieder betroffen und belastet. Darüber hinaus stellen nahe Bezugspersonen eine wichtige Unterstützungsquelle dar. Wie die/der Partner*in oder andere Familienmitglieder mit der Erkrankung umgehen und wie sie die Situation für sich als Paar oder Familie wieder verbessern können, ist deshalb ein wichtiger Fokus unserer Arbeit. Es hat sich gezeigt, dass der Einbezug des nahen sozialen Umfeldes für den Verlauf und die Bewältigung einer individuellen Erkrankung außerordentlich hilfreich ist.

Wie sind Vorgehen und Ablauf der Psychotherapie?

In der Regel wird nach einem Erstkontakt per Telefon oder E-Mail ein Sprechstundentermin vereinbart. Die psychotherapeutische Sprechstunde bietet einen niederschwelligen Zugang, wenn psychische Belastungen vorliegen. Hier können eine Beratung, Information, Klärung des individuellen Behandlungsbedarfs und ggf. eine kurze psychotherapeutische Intervention erfolgen. Bei psychotherapeutischem Bedarf dient die nachfolgende probatorische Phase der Vorbereitung einer Psychotherapie mit dem Kennenlernen vor Therapiebeginn, der Diagnostik sowie der Erarbeitung eines Verständnisses der Schwierigkeiten und eines individuellen Behandlungskonzepts. Frequenz und Dauer der Therapie variieren je nach Störungsbild, Therapiezielen sowie des angewandten psychotherapeutischen Verfahrens.

Weiterführende Informationen

Flyer der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/zpm/medpsych/pdf/210222ZPM_FL_DM_Ambu-Indivi-Paare-Fam.pdf

Nähere Informationen zu unserer Ambulanz und weiteren Angeboten des Instituts für Medizinische Psychologie finden Sie auf unserer Homepage: www.medpsych.uni-hd.de/Leistungsspektrum