Hornhauterkrankungen

Augenklinik

Definition der Erkrankung

Die Hornhaut (Kornea) ist die äußerste Schicht des Auges, durch die wir sehen und die damit das Fenster zur Welt darstellt. Sie besteht aus einem transparenten Gewebe, welches in verschiedene Schichten eingeteilt ist. Nach Innen dichtet eine einzellige Zellschicht, das Endothel, das Hornhautgewebe ab. Darauf folgt das Hornhautstroma welches dem Gewebe Halt und Form gibt. Die äußere Schicht stellt das Epithel dar, das sehr gut von Nerven durchsetzt ist.

Die Hornhaut ist für Schmerzen sehr empfindlich. Die Versorgung mit Nervenfasern ist etwa 40-mal stärker als die der Zahnwurzel und etwa 400-mal dichter als die Haut. Infolgedessen werden Verletzungen als sehr schmerzhaft empfunden.Die Hornhaut kann als Krankheiten insbesondere entzündliche Veränderungen zeigen, z. B. auch im Rahmen von Herpesvirenerkrankungen.

Weitere Erkrankungen schließen so genannte Dystrophien, die in der Regel zu einer Sehverschlechterung durch Eintrübung der Hornhaut führen. Wölbungsanomalien werden als Keratokonus bezeichnet. Hier verformt sich die Hornhaut spitzbogenförmig, bis sie im Zentrum ausdünnt und vernarbt.

Die Universitätsaugenklinik Heidelberg hat eine Spezialsprechstunde für Hornhauterkrankungen, die sich intensiv mit diesen Erkrankungen befasst.

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  • Portrait von Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth, FEBO

    Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth, FEBO