Einrichtungen

Station Spatzennest

Gehört zu Zentrum für Psychosoziale Medizin

Allgemeinpflegestation

Kontakt
Voßstraße 11
69115 Heidelberg
Anfahrt

06221 56-6914

Leitung

Simone Fischer

Fachkrankenpflegerin für Psychiatrie
Stationsleitung

STEP. Spatzen und TAZ


Portrait von Dr. med. Eginhard Koch

Dr. med. Eginhard Koch

Ärztliche Leitung

Oberarzt (Stationen FBZ, STEP und Spatzen), Lehrbeauftragter der Klinik


Portrait von Dr. phil. Sebastian Wolff

Dr. phil. Sebastian Wolff

Ltd. Klinischer Psychologe


Stellvertretende Leitung

Sabrina Fried

Stellv. Stationsleitung


Personen

Ursel Burkhard-Floss

Erzieherin


Katrin Häcker

Gesundheits- und Krankenpflegerin
Praxisanleiterin

1 FSJ

Martin Janke

Gesundheits- und Krankenpfleger


Antje Naumburger

Erzieherin
Heilpädagogin


Jin Oehmann

Ärztin


Elisabeth Rapp

Ärztin


Carola Schuth

Erzieherin


Sonja Staat

Gesundheits- und Krankenpflegerin
Praxisanleiterin


Allgemeine Informationen

Wer wird aufgenommen?

Kinder mit einer Indikation für eine vollstationäre Psychotherapie und/oder Diagnostik aus dem gesamten Spektrum kinderpsychiatrischer Krankheitsbilder, z. B. (Sozial-)Verhaltensstörungen, Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörungen, Bindungsstörungen, posttraumatische Belastungs- und Anpassungsstörungen, Depressionen, somatoforme Störungen, Schulabsentismus, Essstörungen, Angst- und Zwangsstörungen, Einnässen, Einkoten, etc. 

Im Spatzennest können vier Kinder bis zu 12 Jahren vollstationär behandelt werden.

Behandlungs- und Betreuungskonzept

  • Grundlage der individuell zugeschnittenen, beziehungsorientierten Therapie ist ein multimodales kinder- und jugendpsychiatrisches Konzept mit psychodynamischen, verhaltens- und familientherapeutischen Elementen. Verhaltenstherapeutische Module werden störungsspezifisch eingesetzt.
  • Zentrales Prinzip ist die Ressourcen- und Lösungsorientierung, die bestehende Probleme des Patienten in engem Zusammenhang sieht zu seinem Entwicklungsstand, den anstehenden Entwicklungsaufgaben, seinen Fähigkeiten und Stärken des Patienten und seiner Familie.
  • Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns wesentlicher Bestandteil der Therapie. Eine Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung der schon vorhandenen familiären Kompetenzen sind zentrale Ziele.
  • Unser Zugang zum Patienten ist beziehungsorientiert. Wesentliches Element ist hierbei die Bezugspflege, d. h. jeder Patient hat neben seinem persönlichen Therapeuten (Arzt/Ärztin oder PsychologIn) einen primären Ansprechpartner im Pflege- und Erziehungsteam, der für den Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung zuständig ist.

Behandlungs- und Betreuungsbausteine

Es werden folgende Behandlungs- und Betreuungsbausteine angeboten, die zu einem individuellen Therapieplan für den Patienten zusammengestellt werden:

  • Einzel-Psychotherapie (psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch, supportiv, systemisch).
  • Eltern- und Familiengespräche (Beratung und Elterncoaching, Videofeedback, Bindungsförderung, Perspektivplanung, Familientherapie).
  • Schulische Betreuung durch Klinikschule; Beratung von Kind/Jugendlichen und Eltern in schulischen und beruflichen Fragen.
  • Ggf. enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und örtlichen Jugendhilfeeinrichtungen.
  • Fachtherapien wie Ergotherapie, körperorientierte Einzeltherapie, Heilpädagogik.
  • Diverse Gruppenangebote, z. B. Soziales Kompetenztraining, Kreativgruppen, Pädagogische Gruppen, Mal-, Sport-, Koch- und Musikgruppe, Eltern-Kindgruppe (in Zusammenarbeit mit der Ambulanz).
  • Milieutherapie und Entwicklungsförderung.
  • Einzelaktivitäten: Töpfern, Malen, Außenaktivitäten wie Stadtgänge, Schwimmbad- und Museumsbesuche, Wanderungen etc.
  • Kreativ- und Erlebnispädagogische Projekte: Klettern, Paddeln, Kochen etc.