Universitätsklinikum Heidelberg

Morbus Menière

Krankheitsbild Ambulanzen

Definition der Erkrankung

Die Menièr'sche Erkrankung ist eine sehr beeinträchtigende Erkrankung, die sich mit Hörverlust, Druckgefühl im Ohr, Ohrgeräusch, schwerer Gangunsicherheit und Schwindel zeigt.

Symptome

Der Schwindel ist das dramatischste und zermürbendste Symptom dieser Erkrankung. Es wird als plötzlicher Verlust der normalen Balance und des Gleichgewichts beschrieben. Der umgebende Raum kann plötzlich zu rotieren beginnen. Es ist schwierig zu fokussieren und es kann Übelkeit und Erbrechen auftreten. Weitere Gründe für Schwindel können aber auch eine akute virale Entzündung des Gleichgewichtsorganes - Neuropathia vestibularis, im Gleichgewichtsorgan umher schwimmende Kristalle - gutartiger, anfallsartiger Lagerungsschwindel/BPLS - oder Probleme der Halswirbelsäule sein.

Der Hörverlust ist typischerweise schwankend (fluktuierend) und an manchen Tagen schlimmer als an anderen. Die Hörminderung bei Mobus Menière kann zu einer ausgeprägten dauerhaften Schwerhörigkeit und schlussendlich Taubheit auf dem betroffenen Ohr führen.

Das Ohrgeräusch (Tinnitus) wird von Menière-Patienten als variabel und insbesondere vor Schwindelanfällen als schlimmer beschrieben.

Ein Druck oder Völlegefühl im betroffenen Ohr wird oft vom Patienten angegeben.

Ablauf der Behandlung

Bei dieser Erkrankung bieten sich mehrere Behandlungsoptionen an, die den individuellen Gegebenheiten angepasst werden.

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