Systemische Sklerose

Hautklinik

Definition der Erkrankung

Es gibt sehr unterschiedliche Formen und Ausprägungen dieser Erkrankung, über deren Ursache noch sehr wenig bekannt ist. Es handelt sich um eine seltene, chronische, nicht ansteckende Erkrankung, bei der durch Abwehrprozesse des Körpers Entzündungen des Bindegewebes auftreten. Diese führen zu Verhärtung und Funktionseinschränkungen des Gewebes.

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Diagnose

Welche Organsysteme betroffen sind und welche nicht, wird durch gezielte Untersuchungen der Organe festgestellt. Einige dieser Untersuchungen müssen in größeren Zeitabständen wiederholt werden. Eine komplette Heilung der Sklerodermie ist nicht möglich, die Erkrankungkann jedoch durch verschiedene Therapieformen gebessert und der Krankheitsverlauf und damit die Lebensqualität der Betroffenen günstig beeinflusst werden.

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach den betroffenen Organsystemen. In der Regel wird der Patient durch einen Rheumatologen betreut. Aufgrund der häufigen Hautbeteiligung hat die hautfachärztliche Mitbehandlung ebenfalls eine zentrale Bedeutung. Des Weiteren beteiligen sich Fachärzte anderer betroffener Organe an der Versorgung. Bei Raucherinnen und Rauchern ist eine wichtige therapeutische Maßnahme mit dem Rauchen aufzuhören.

Spezialisten

  • Dr. med. Jochen Hoffmann

    Schwerpunkt

    Oberärztliche Betreuung der Autoimmundermatosen

    06221 56-8511