Haarzellleukämie (HCL)

Klinik für Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie

Definition der Erkrankung

Ähnlich wie die CLL ist die Haarzellleukämie (HCL) ist eine bösartige Erkrankung des Immunsystems,  welche zu einer unnatürlichen Vermehrung von kranken B-Lymphozyten in Blut und Knochenmark führt. Die HCL ist allerdings wesentlich seltener als die CLL.

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Symptome

Der Verlauf der Erkrankung geht ebenfalls häufig nur langsam vonstatten, so dass viele Patienten über längere Zeit beschwerdefrei bleiben und keine Behandlung benötigen. Krankheitserscheinungen können sich vor allem in Form von Blutarmut und Milzvergrößerung entwickeln. In diesen Fällen kann mit kurzdauernder Chemotherapie die Erkrankung meist erfolgreich und manchmal Jahrzehnte zum Verschwinden gebracht werden. Darüber hinaus gibt es weitere Behandlungsoptionen in Form von Antikörpern und Signalwegsinhibitoren. Eine Heilung ist allerdings nicht möglich. 

Ablauf der Behandlung

Für die Behandlung der Haarzell-Leukämie gehört die Medizinische Klinik V zu einem der weltweit anerkannten Exzellenzzentren. Im Rahmen unseres wissenschaftlichen Programms zur Haarzell-Leukämie können wir innovative diagnostische Methoden und Behandlungsansätze anbieten. Für die wissenschaftlichen Leistungen und Ergebnisse auf dem Gebiet der Haarzell-Leukämie wurde PD Dr. Sascha Dietrich mit dem Haarzell-Leukämie Fellowship er internationalen Haarzell-Leukämie  Stiftung ausgezeichnet.