Klinische Studien

CLOSURE-AF-DZHK16


Laufzeit: 01.03.2018 - 31.12.2025
Status: Rekrutierend
EudraCT-Nummer: 2017-000058-21
Nummer Ethikantrag: Abmu-671/2017

Beschreibung der Studie

Zur Verhinderung von Schlaganfällen können bei Patienten mit Vorhofflimmern Medikamente, sogenannte Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien), eingesetzt werden. Diese Medikamente verhindern die Gerinnselbildung im Herzen, können andererseits aber auch zu Blutungen führen. Eine weitere Möglichkeit der Therapie besteht im Verschluss des linken Vorhofohrs mit einem Verschlusssystem (Occluder), womit verhindert wird, dass Gerinnsel von dort ins Gehirn oder in den Körper gelangen. Nach dem Verschluss des linken Vorhofohres muss das Blut nur für kurze Zeit, bis der Occluder eingeheilt ist, verdünnt werden. Danach können die blutverdünnenden Medikamente wieder abgesetzt werden. Ziel der Studie ist es, diese zwei Behandlungsansätze (medikamentöse Blutverdünnung und Verschluss des linken Herzohres mit einer Kathetertechnik) zu vergleichen. In dieser Studie kommen nur bereits zugelassene Medikamente und Verschlusssysteme zum Einsatz.
Von der Durchführung der vorgesehenen klinischen Prüfung erhoffen wir uns, die Behandlung von Vorhofflimmerpatienten zu verbessern, um somit Schlaganfälle und Blutungskomplikationen bei Patienten mit Vorhofflimmern in Zukunft effektiver verhindern zu können.

Indikation/Einschlusskriterien

  • Herzrhythmusstörungen
  • Vorhofflimmern
  • hohes Schlaganfall- und Blutungsrisiko

Ausschlusskriterien

  • An dieser klinischen Prüfung dürfen Sie nicht teilnehmen, wenn Sie gleichzeitig an anderen klinischen Prüfungen teilnehmen oder zuvor (< 30 Tage) teilgenommen haben.
  • Schwangere Frauen und stillende Frauen dürfen an dieser klinischen Prüfung nicht teilnehmen, da die Risiken für einen Embryo, Fötus oder ein zu stillendes Kind noch unbekannt sind.

Ziel der Studie

Persönlich können Sie von einer engmaschigen medizinischen Betreuung im Rahmen der Studie profitieren. Das Hauptziel der Studie ist jedoch, die Therapie für zukünftige Patienten mit Vorhofflimmern und erhöhtem Blutungsrisiko zu verbessern.

Personen

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Dr. med. Manuela Licka


Kontakt

Dr. Manuela Licka